Hunde

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Einblicke in Gesundheit, Verhalten und Pflege von Hunden, vom Welpen bis zum Senior. Hier finden Sie relevante Informationen zu Hunden und Symptomen oder Krankheitsbildern.

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Der Hund (Canis lupus familiaris) ist für viele Menschen weit mehr als ein Haustier; er ist ein treues Familienmitglied, ein wachsamer Beschützer oder ein unersetzlicher Partner bei Arbeit und Sport. Die Vielfalt der Hunderassen ist beeindruckend und reicht vom winzigen Chihuahua bis zur imposanten Deutschen Dogge, jede mit eigenen Bedürfnissen, Charaktereigenschaften und auch spezifischen gesundheitlichen Aspekten.

Eine artgerechte Haltung, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung sowie eine konsequente, liebevolle Erziehung bilden die Grundpfeiler für ein langes und gesundes Hundeleben. Das Verständnis für die natürlichen Verhaltensweisen und die individuellen Ansprüche des jeweiligen Tieres ist dabei von zentraler Bedeutung.

Die moderne Tiermedizin bietet heute vielfältige Möglichkeiten zur Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen. Fundiertes Wissen über rassetypische Veranlagungen, eine sorgfältige Prophylaxe, beispielsweise durch Impfungen und Parasitenschutz, sowie regelmäßige Gesundheitschecks tragen entscheidend zum Wohlbefinden und zur Früherkennung potenzieller Probleme bei. Die Ernährung spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle und sollte auf Alter, Aktivitätslevel und mögliche Unverträglichkeiten oder Erkrankungen abgestimmt sein.

Mögliche Symptome

  • Augenausfluss

    Augenausfluss kann ein Zeichen für Erkrankungen sein. Das Sekret kann klar, gelb, grün oder blutig sein und in der Konsistenz wässrig bis eitrig.

  • Augenrötung

    Die Augenrötung, also die rote Verfärbung des Auges bzw. der Bindehäute ist oft Anzeichen für Entzündung, Reizung oder erhöhten Augeninnendruck.

  • Blinzeln

    Das Blinzeln, das Augenkneifen oder das krampfhafte Lidschließen ist ein häufiges Zeichen von Schmerz, Reizung oder einem Fremdkörper im Auge.

  • Hornhauttrübungen

    Die Hornhauttrübung vermindert die Transparenz im Auge und ist weißlich, bläulich oder milchig. Sie kann auf Entzündungen, Verletzungen oder ein Ödem hinweisen.

  • Lichtscheue

    Lichtscheue zeigt sich durch das Meiden von Licht. Das Tier kneift die Augen zu oder sucht dunkle Orte auf. Es kann auf Augenentzündungen und Schmerz hinweisen.

  • Tränenfluss

    Verstänkerten Tränenfluss erkennt man an Feuchtem oder verfärbtem Fell um die Augen. Dies kann auf Reizung, Schmerz oder verstopfte Tränenkanäle hinweisen.

  • Verhaltensänderung

    Verhaltensänderungen, von Apathie über Aggression bis Unruhe, also ein abweichendes Benehmen, kann auf Krankheiten, Schmerzen oder Stress zurückzuführen sein.

Möglicher Parasitenbefall

  • Angiostrongylus vasorum

    Auch dieser Lungenwurm kann in seltenen Fällen Augenveränderungen verursachen.

  • Dirofilaria immitis

    In seltenen Fällen können adulte Herzwürmer oder ihre Mikrofilariae (Larvenstadien) im Auge gefunden werden, was zu schweren Entzündungen führen kann.

  • Thelazia spp.

    Diese Würmer leben direkt auf der Bindehaut und unter den Augenlidern von verschiedenen Tierarten, einschließlich Hunden und Katzen. Sie können Reizungen, Entzündungen und vermehrten Tränenfluss verursachen.

  • Toxocara spp.

    Wandernde Larven von Spulwürmern können ins Auge gelangen (okuläre Larva migrans) und dort Entzündungen und Sehstörungen hervorrufen. Dies ist besonders bei jungen Tieren ein Thema.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Enukleation

    Enukleation ist die chirurgische Entfernung des Augapfels. Es ist notwendig bei Tumoren, schweren Verletzungen oder bei chronisch schmerzhaften, blinden Augen.

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