Katzen

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Einblicke in Gesundheit, Verhalten & Pflege von Katzen, vom Kitten bis zur Senior-Katze. Wichtige Infos zu Symptomen und Krankheitsbildern.

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Die Katze (Felis silvestris catus) fasziniert den Menschen seit Jahrtausenden und ist heute eines der beliebtesten Haustiere weltweit. Ob als verschmuster Stubentiger, unabhängiger Freigänger oder elegante Rassekatze – jede Katze besitzt eine einzigartige Persönlichkeit und spezifische Bedürfnisse, die es zu verstehen und zu respektieren gilt. Ihre oft subtile Kommunikation und ihr ausgeprägtes Jagdverhalten sind Teil ihrer Natur.

Die Grundlage für ein langes und gesundes Katzenleben bilden eine artgerechte Umgebung, die Sicherheit und Anregung bietet, eine bedarfsgerechte Ernährung als obligater Karnivore sowie ausreichend Beschäftigung und die Möglichkeit, natürliche Verhaltensweisen auszuleben. Ebenso wichtig sind eine sorgfältige Fellpflege, besonders bei langhaarigen Rassen, und eine gute Hygiene, beispielsweise durch saubere Katzentoiletten, um Stress und Krankheiten vorzubeugen.

Die moderne Tiermedizin leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gesunderhaltung von Katzen. Regelmäßige Gesundheitsvorsorge, einschließlich Impfungen gegen verbreitete Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen und Katzenseuche, sowie eine konsequente Parasitenprophylaxe sind unerlässlich. Da Katzen Meister darin sind, Schmerzen oder Unwohlsein zu verbergen, kommt der Früherkennung von Erkrankungen durch aufmerksame Beobachtung und regelmäßige tiermedizinische Untersuchungen eine besondere Bedeutung zu. Spezifische Bereiche wie Zahngesundheit, Nierenfunktion und das Management von chronischen Erkrankungen erfordern oft spezialisiertes Wissen.

Mögliche Symptome

  • Augenausfluss

    Augenausfluss kann ein Zeichen für Erkrankungen sein. Das Sekret kann klar, gelb, grün oder blutig sein und in der Konsistenz wässrig bis eitrig.

  • Augenrötung

    Die Augenrötung, also die rote Verfärbung des Auges bzw. der Bindehäute ist oft Anzeichen für Entzündung, Reizung oder erhöhten Augeninnendruck.

  • Blinzeln

    Das Blinzeln, das Augenkneifen oder das krampfhafte Lidschließen ist ein häufiges Zeichen von Schmerz, Reizung oder einem Fremdkörper im Auge.

  • Hornhauttrübungen

    Die Hornhauttrübung vermindert die Transparenz im Auge und ist weißlich, bläulich oder milchig. Sie kann auf Entzündungen, Verletzungen oder ein Ödem hinweisen.

  • Lichtscheue

    Lichtscheue zeigt sich durch das Meiden von Licht. Das Tier kneift die Augen zu oder sucht dunkle Orte auf. Es kann auf Augenentzündungen und Schmerz hinweisen.

  • Tränenfluss

    Verstänkerten Tränenfluss erkennt man an Feuchtem oder verfärbtem Fell um die Augen. Dies kann auf Reizung, Schmerz oder verstopfte Tränenkanäle hinweisen.

  • Verhaltensänderung

    Verhaltensänderungen, von Apathie über Aggression bis Unruhe, also ein abweichendes Benehmen, kann auf Krankheiten, Schmerzen oder Stress zurückzuführen sein.

Möglicher Parasitenbefall

  • Angiostrongylus vasorum

    Auch dieser Lungenwurm kann in seltenen Fällen Augenveränderungen verursachen.

  • Dirofilaria immitis

    In seltenen Fällen können adulte Herzwürmer oder ihre Mikrofilariae (Larvenstadien) im Auge gefunden werden, was zu schweren Entzündungen führen kann.

  • Thelazia spp.

    Diese Würmer leben direkt auf der Bindehaut und unter den Augenlidern von verschiedenen Tierarten, einschließlich Hunden und Katzen. Sie können Reizungen, Entzündungen und vermehrten Tränenfluss verursachen.

  • Toxocara spp.

    Wandernde Larven von Spulwürmern können ins Auge gelangen (okuläre Larva migrans) und dort Entzündungen und Sehstörungen hervorrufen. Dies ist besonders bei jungen Tieren ein Thema.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Enukleation

    Enukleation ist die chirurgische Entfernung des Augapfels. Es ist notwendig bei Tumoren, schweren Verletzungen oder bei chronisch schmerzhaften, blinden Augen.

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